Zeugen vergangener "TV-Pionier"-Zeiten:

Richtige Fernsehantennen, wo sie noch zu finden sind...









Ort: Oberhalb Wald im Zürcher Oberland

Foto: Oktober 2004

Von oben nach unten:

Typische Reusen-Antenne für Lang-, Mittel- und Kurzwellen.

UHF ZDF Kanal 39, SW-Fernsehen Kanal 52 (Hochrhein)

UHF CH-FS 2 Kanal 32 Rigi

UHF Frankreich 1,2,3 Kanäle 21, 24, 27 (TF 1/2/3) Mulhouse

VHF Kanal 8 für Feldberg (ARD)

UKW vor allem für SWF/SWR und Frankreich

VHF Kanal 6 für Rigi (CH-SF 1)

(WIPIC)



JAEGER Diana-Antenne 1. inhomogene Version (Kanal 8 (Feldberg/SW), Kanton Obwalden, am 3. März 2011):







Ort: Grosshöchstetten im Emmental/BE.

Foto: September 2010 (c) bobcat

Von oben nach unten:

K 8 für Feldberg/SW JAEGER Diana (letzte Version)
K 8 Verstärker TELANOR

K 2 für Bantiger/Bern TELANOR


Hier nochmals die selbe Antenne:







Dazu schreibt bobcat: Es ist eine interessante Kombination: JAEGER-Diana K 8 und TELANOR Mastverstärker K 8

Folgende Fakten sprachen für den Einsatz der TELANOR- Verstärker:
Am meisten wurde der Typ VK10 BK-8 verwendet, mit welchem eine Verstärkung von 35 dB erreicht wurde. Das ist natürlich etliches stärker als der Typ von JAEGER. Im Weitern war noch die entgegengesetzte Polarität der Speisung bei JAEGER-Verstärkern gegenüber den TELANOR-Verstärkern und DC-durchgängigen Weichen anderer Hersteller. Der TELANOR-Verstärker verfügte auch über eine separate Klemme für eine -24VDC Speiseleitung.



Eine "gerettete" JAEGER-Antenne (ex E 4 Raichberg) wird nach Umdimensionierung auf OIRT vom Garten über den Balkon auf's Dach durchgereicht. Bei guten Bedingungen (Es, Meteor-Scatter [ca 1 "Ping"/10 min]) sind russische Sender zu hören oder wenigstens festzustellen.



Mit solchen Antennen wurde auch das Italienische Fernsehen vom Monte Penice Kanal B (praktisch Kanal 4) regelmässig in den Alpen (Brig 183 km) und im Kanton Bern [260 km über die Alpen hinweg!] empfangen.
Siehe dazu die folgende Karte. (Nebenbei: Die grüne Linie dort - von Zürich aus - zeigt regelmässigen UKW-Empfang über die Alpen (288.6 km)).






Courgevaux (nähe Murten) Dez. 2012, (c) Chr. Howald
K2 Bantiger + K4 La Dôle + K8 Feldberg + UHF SWF + Mont Rond UHF Frankreich:





Umgebung Einsiedeln am 20. Aug. 2011:




Von oben nach unten:

UHF Schweiz, Rigi

VHF K 6 Schweiz 1 Rigi

links: UHF Deutschland [Hochrhein: ZDF usw.]
rechts: UHF Frankreich [Gr. Ballon (Mulhouse), TF 1 usw.]

VHF K 8 Feldberg/Schwarzwald, ARD




Ort: Zürich/Wollishofen

Foto: Oktober 2003

Von oben nach unten:

Zwillingsantenne K 8 für Feldberg/SW.

K 3 für Uetliberg/Zürich

(WISI)




Ort: Unterterzen/Walensee

Foto: Oktober 2004

Von oben nach unten:

K 12 Amden (TELANOR)

K 4 Raichberg (JAEGER)



Ort: Mols/Walensee

Foto: Oktober 2007

Von oben nach unten:

K 12 Amden (WISI)

UHF Amden (TELANOR)

K 8 Feldberg/SW Hirschmann "Alpina"


Ort: Unterterzen/Walensee

Foto: Herbst 2008

Oben: K 8 Feldberg/SW (JAEGER)

Unten K 3 Uetliberg/Zürich (JAEGER)

(Die Antennen sind zu nahe beieinander montiert)




Ort: Mols/Walensee

Foto: Herbst 2007

Von oben nach unten:

K 12 Amden (ist die Antenne kanalrichtig?)

K 8 Feldberg/SW

UHF Amden (SF, DRAVAP)

(WISI)




Ort: Altstätten/St. Galler Rheintal

Foto: September 2007

K 2 Grünten (JAEGER)




Ort: Pfäfers ob bad Ragaz

Foto: 2006

K 5 Pfänder/Bregenz (ORF)

JAEGER "kleine Diana"




Ort: Benken SG

Foto: 2006 (Antenne von 1958!)

K 8 Feldberg/SW

K 3 Uetliberg/Zürich

(WIPIC)




Ort: Melserberg/Sarganserland

Foto: Dez. 2009

Kanal 8 ARD Feldberg/SW (130 km)

UKW SWR 4 Witthoh (120 km)

UHF für SF 1

(TELANOR)



K 8 Feldberg/SW in Mels März 2013 (Distanz 135 km) [Telanor]:





Ein klassischer analoger TV-Umsetzer (Nätschen/Andermatt)

Die oberste Antenne empfängt auf K 10 den Bäzberg.

Das Signal wird auf K 7 umgesetzt und über die Zwillingsantenne Richtung Hospental, Realp ausgestrahlt.

UHF entsprechend.


Antenne in Biel am 2. Jan. 2011 (c) DP.:




oben: La Dôle Kanal 4 (TV Westschweiz) WIPIC

unten: Bantiger Kanal 2 (TV Deutschschweiz) WIPIC



Und hier noch eine Kanal 3-Ausführung von WIPIC (Okt. 2012, Stöckalp/Melchtal):





Antenne in Lugano, gerichtet zum Monte San Salvatore, (c) David P.. Man beachte die interessante HB9CV für Kanal 2:




Antenne in Biel am 2. Jan. 2011 (c) DP.:



von oben nach unten:

LMK-Reusenantenne

Bantiger Kanal 10 (TV Westschweiz)

UKW (SWF/SWR und Frankreich)

Bantiger Kanal 2 (TV Deutschschweiz)

(WIPIC)



Im Folgenden ein "Antennen-Rätsel":

Foto vom 25.04.2007, Standort Chur(-Masans)/Schweiz. Die Antenne ist nicht mehr in Betrieb, ist aber historisch interessant, da es seinerzeit bei Chur einige vertikal polarisierte VHF III-Antennen (Kanal 8) gab.
Klar ist folgendes:
Mittlere Antenne: Kanal 5 Pfänder/Bregenz 75 km (JAEGER)
Unterste Antenne: Valzeina 11 km (KATHREIN):

Zur obersten - nicht ganz korrekt montierten - Antenne gibt es aber zwei Versionen:

Version 1: Sender Aalen Kanal 8 vertikal, Distanz: 215...225 km!
Siehe rote Linie auf der Karte darunter.

Version 2: Sender Feldberg/Schwarzwald Kanal 8 (horizontal), wobei dessen Signale am Falknis/Vilan-Gebirge eine Polarisationsdrehung und Richtungsänderung (Reflexion) erfahren und deshalb eher vertikal in Chur und ebenfalls aus Richtung Nord einfallen. Distanz: 150 km.
Siehe blaue Linie auf der Karte darunter

Empfang war nur an einigen Orten von Chur und in der Gegend von Churwalden möglich.





Welcher Sender nun wirklich empfangen wurde ist offenbar nicht eindeutig klar, denn beide waren auf Kanal 8 und bei dieser Konstellation in Chur auch noch aus der selben Richtung zu empfangen.

Die grüne Linie auf der Karte bezieht sich auf Sedrun, wo der Feldberg auf Kanal 8 hinter hohen Gebirgen empfangen wurde (142.5 km). Zwei solcher Antennen konnten am 9. Juli 2008 dort noch entdeckt werden:









Ort: Zizers/Chur

Foto: Herbst 2008

K 4 ARD Raichberg 157 km (JAEGER)


Das folgende Bild zeigt eine Band-I-Antenne von WIPIC. Der Dipol mit zwei ungleich dicken Leitern zeigt, dass man es bei WIPIC mit der exakten Anpassung an die Ableitung noch kompromisslos genau nahm. (JAEGER verwendete dazu die ebenfalls gute Doppel-Gamma-Anpassung). Der Kreuzreflektor ist ein vereinfachter Zweifachreflektor zur Erhöhung des Vor/Rückverhältnisses (WIPIC).






Ort: Altstätten/St. Galler Rheintal

Foto: 20.07:2007

K 2 ARD Grünten

(WIPIC)



2 mal UKW WISI US08 für SWR 4 Witthoh in Flums:









Sevelen/Rheintal (24.06.2011):

ARD Kanal 4 Raichberg

ORF 1 Kanal 5 Pfänder

SF 1 Kanal 8 Buchserberg (vorderer Teil abgebrochen)






Sevelen/Rheintal (24.06.2011):

ARD Kanal 4 Raichberg

ZDF/ORF 2 Kanäle 37/24 Ravensburg/Pfänder (Kompromiss)

ORF 1 Kanal 5 Pfänder

SF 1 Kanal 8 Buchserberg

SF 2/3 Buchserberg



Band I (Kanal 2a) Ost-Oesterreich (Jauerling):







Ein klassisches Antennenkonzept späte 1950er-Jahre in der Region Zürich am Beispiel Thalwil:

LMK-Reusenantenne

K 8 Feldberg/SW

UKW SWF Witthoh

K 3 Uetliberg/Zürich

(WIPIC)



Im Folgenden zwei typische Antennenkonzepte aus den 50/60ern in der Westschweiz:

K F5 vertikal für Gex-Mont Rond (erstes Franz. Fernsehen) und K 4 für La Dôle TSR

(SIEMENS) (c) Ch. Howald






Ähnliche Antenne aus den 1950ern aufgenommen 2013 in Montreux (c) Ch. Howald








Italien ist ein Fernsehantennen-Paradies, weil es dort keine Gross-Kabelanlagen geben darf und auch Private terrestrisch senden dürfen. (In der Radio/TV-Vogtei Schweiz ist derlei undenkbar).

Band I - Antennen in Tirano/Veltlin/Italien (September 2007):






Ort: Bad Ragaz

Foto: 14.01.2008

Oben: Kanal 5 ORF 1 Pfänder

Mitte: Kanal 8 ARD Feldberg/SW

Unten: Kanal 10 SF 1 Valzeina




Ort: Oberrieden/Zürichsee

Foto: 28. Jan. 2008

UKW (Siemens)

4 Element-Antenne K 7 Säntis (Siemens)

21 Element-Antenne K 8 Feldberg/SW (Jaeger)

13 Element-Antenne K 5 Pfänder/Bregenz (Siemens)




Ort: Disentis

Foto: 25.Jan. 2008.

Oben: Gitterantenne für TELERAETIA (DVB-T)

Mitte: Kombi-Yagi für SF-Programme (DVB-T)

Unten: UKW-Antenne (DRS 1, 2, 3; RR, Radio Grischa)

(WISI)


Die folgende K 8 Antenne von KATHREIN ist ein Beispiel für eine moderne computeroptimierte Hochleistungsantenne:







Die legendäre UHF-Antenne von FUBA - Typ XC 91 - war auch ein guter Marketing-Schachzug ("X-COLOR").




Die entsprechende Antenne von Kathrein.



Zweimal Band I San Salvatore/Tessin Kanal 2 (WISI und WIPIC):





Klassische Band I Antenne von WIPIC im Tessin, hier Kanal 4 (Monte Penice):




Ort: Mels/Sargans

Foto: 25.09.2009

K 8 Feldberg/SW 135 km

UHF und VHF Valzeina 15 km

UKW (völlig falsch ausgerichtet)

[JAEGER]




Ort: Westschweiz

Foto: 2009

K 4 La Dôle (SIEMENS)

K F05(?) Frankreich (SIEMENS)

K 2 Bantiger/Bern (WIPIC)

(c) Christophe Howald







Ort: Zürich (beim Zoo)

Foto: 2006

K 8 Feldberg

UHF Ravensburg

UHF Rigi

K 3 Uetliberg

(WISI)



Und nochmals ein "Klassiker" (WISI FA 11)





Antennen im Tessin (c) David:

UHF Flächen-Antennen (DVB-T) aus dem Gebiet von Locarno:





Band I K 4 für Monte Penice (WIPIC 1950er-Jahre):




UHF "Quad":




"Sparsame" Antenne für San Salvatore (VHF I , VHF III, UHF)




San Salvatore K 2 + UHF, eine UHF-Antenne Richtung Italien:




Kostengünstiges Breitband-System (Band I, Band III und UHF):





Vertikale Kanal 4 Antenne (Ochsenkopf):




Bild der ehemaligen Gemeinschaftsantenne Magglingen/BE, (c) Christophe Howald:





Eingeschneite "Empfangsstationen" in Les Mosses VD (Westschweiz) am 16.02.2012 [(c) Christophe Howald]:








"Band I"-Fotos aus Feldatal/Hessen von Thomas (Sept. 2009):











Eine der letzten überlebenden Band I/III Antennen in London. Die Antenne steht an der berühmten Portobello Road. Richtung der Antenne: Süd, Sender Crystal Palace [(c) Christophe Howald]:




Drei Fotos aus der Steinzeit der BBC (Band I / 405 Zeilen) und ITV (Band III), aufgenommen nördlich von Edingburgh. Das 2. und 3. Bild zeigen die für England typischen X - förmigen Band I Antennen. [(c) Christophe Howald]:








Hier drei Bilder von jenseits des Jura, in der Nähe von Lure Haute-Saône / région Franche-Comté. Band 1 / vertikal, damals für das erste Franz. Programm. Der Band 1 / Vertikal-Sender wurde früher bis in die Gegend von Delémont empfangen, mit riesigen 5-Element-Duo Antennen !(c) by Christophe Howald:











Im Folgenden eine typische historische NL-Anordnung: K3 Lopik für das erste Programm, und UHF für das 2. Programm des NL-Fernsehens. Das war vor ca. 40 Jahren, heute ist alles am Kabel. (Foto 2010: Christophe Howald)




Klassiker der 70er-Jahre in Zürich:
K 39 Hochrhein ZDF, K 8 Feldberg ARD, K 6 Rigi SF 1, UHF Säntis (?):





Im Folgenden eine (ex-)Gemeinschaftsantenne auf der Kleinen Scheidegg (am Fuss der Eiger Nordwand), wohl für K 8 Feldberg und CH-TV (vom Männlichen). Der Verlauf der Kabel lässt vermuten, dass die Kabelbinder längst infolge Sprödigkeit abgefallen sind. (WIPIC-Letrona) (c) Christophe Howald.




Hier eine sauber aufgebaute UHF-TV-DX-Antenne:





Die folgenden 15 Antennenbilder hat David eingefangen:

Delémont (Schweizer Jura):











Lausanne:











Genève:








Sissach (Region Basel):








Hamburg:








Ein WISI-Oldtimer vor 1958 für Kanal 2 (Bantiger,Bern):





Südeuropa (Korsika)

[Band I - Antennen Richtung Ajaccio]













USA, Land der Kombi-Breitbandantennen:

Bild von Thomas:




Christophe Howald hat in den USA folgende Bilder festgehalten:

Band I bis Band V:






Band I/UKW/III (?) Breitband:









Amüsante Seite zu Fernsehantennen

Zurück zur Uebersicht