Stationen der Geschichte der Luftfahrt

1638: In einem utopischen Roman von Godwin :
Domingo Gonsales fliegt mit gezähmten Gänsen:






Erster Ballonaufstieg durch die Gebrüder Joseph und Etienne Montgolfier am 4. Juni 1783 im Hof der kgl. Papiermanufaktur Montgolfier (heute Canson & Montgolfier) in Annonay/Frankreich.
Dieses Datum gilt als der Beginn der modernen Luftfahrt





Als theoretischer Erfinder des modernen Motorflugzeuges gilt der englische Ingenieur William Samuel Henson, der 1842 das Projekt einer "Dampf-Flugmaschine" zum Patent anmeldete. Das wirklich geniale Projekt enthält bereits alle wichtigen Bauelemente moderner Flugzeuge:
Rumpf, Tragflächen, Fahrgestell, Höhen- und Seitensteuer.
Die praktische Durchführung scheiterte am Mangel einer starken, aber leichten Kraftquelle, denn die damaligen Dampfmaschinen erfüllten keineswegs diese beiden Erfordernisse gleichzeitig. Erst mit dem Benzinmotor wurde später dieses Problem gelöst.

1842: Dampf-Flugmaschine (Projekt!) von Henson:






Fliegen mit Maschinen "schwerer als Luft" erfordert Kenntnisse der Strömungslehre. Ein Beispiel dazu ist der schwebende Tennisball:





Um 1890 führte Otto Lilienthal die ersten bemannten Flüge mit einem Gerät "schwerer als Luft" durch (Vorläufer der heutigen Deltasegler). Lilienthal hatte auf dem 110 m hohen Gollenberg (ca 70 km nordwestlich von Berlin) mehrere hundert Flüge bis zu Weiten über 250 m gestartet. Am 9.8.1896 verlor er bei einem Absturz infolge Materialbruchs sein Leben.

Der Uebungshügel:




Echter Frei-Flug (Das Photographieren steckte noch in den Kinderschuhen!):




Das Unglücksflugzeug:




Neugierige bewundern eine Flugvorführung:




Lilienthal mit einem Doppeldecker:





Der erste Motor-Flug: Gebrüder Wright, Kitty Hawk, Carolina, 17. Dezember 1903:





1908: Farmans erster Kreisflug von 1 km in einem geschlossenen Kreis in Europa:



Und hier das obigem Bild zugrunde liegende Originalphoto:



Acclamé sur la ligne d'arrivée, Farman gagne, le 13 janvier 1908, les 50'000 francs du Grand Prix d'Aviation pour le premier vol en Europe d'un kilomètre en circuit fermé. Deux ans plus tôt, les Wright avaient parcouru 39 fois cette distance.



1919: Passagierflugboot über dem Walensee (etwas stilisiert):





Nicht fehlen darf natürlich der Zeppelin, der steuerbare "Luftballon". Zeppeline fliegen sehr wirtschaftlich, da sie nur für die Vorwärtsbewegung und nicht auch noch für das Halten der Höhe an sich "Most" verbrauchen. Es zeichnet sich eine Wiedergeburt des Zeppelins für spezielle Aufgaben (Frachttransporte, Touristik-Flüge, Ueberwachungsaufgaben etc.) ab. Die Zeppeline kamen und kommen aus Friedrichshafen am Bodensee.
Das Photo zeigt einen Zeppelin über Walenstadt auf der Durchfahrt Richtung Zürich in den 1930-er Jahren:







Historisches Kurz-Video zum Zeppelin



Das tragische Ende der Hindenburg (Lakehurst, NJ, 6. Mai 1937) setzte der Zeppelin-Industrie ein jähes Ende. Damals wurde noch der hochbrennbare Wasserstoff verwendet, heute natürlich das unbrennbare (aber komplizierter zu gewinnende Edelgas) Helium. Gegenwärtig erobern neu konstruierte modernste Zeppeline die Luft (natürlich mit Helium gefüllt). Das Photo zeigt einen modernst konstruierten Zeppelin am 1.8.2001 bei Luzern:



Link zur Zeppelin-Fabrik am Bodensee (Friedrichshafen).

Im Menu findet man dort alles zu diesem Zeppelin!


Jumbo-Jet bei der Landung auf St. Marteen Airport:





Zur Eingangsseite (wenn links kein Inhaltsverzeichnis zu sehen ist)