Brückenbau

Wenn man Brücken mit einem Bogen baut, erfolgt eine Beanspruchung der Steine auf Druck und es wird kein Bindemittel (Zement usw.) für die Tragfähigkeit benötigt, nur gegen das Eindringen von Wasser. Es wurde schon seit Jahrtausenden folgendermassen verfahren:

Es wird aus Holz die Bogenform der Brücke konstruiert. Auf diese Form schichtet man die Steine. Wenn der Steinbogen fertig ist, kann das Holzgerüst wieder weggenommen werden. Die Steine stützen sich gegenseitig. Folgende Bilder sind demnach selbsterklärend:

Im 1. Jhdt. n. Christus bauten die Römer das Aquädukt der Sierra de Guadarrama aus Granitblöcken, ohne jegliche Bindemitel zu benützen. Es ist 29 m hoch, 728 m lang und hat 166 Bögen. Bis in die 1960iger Jahre versorgte es die Stadt mit Wasser aus dem 19 km entfernt liegenden Fluss Frío.






Bau des Langwieserviaduktes der RhB (Chur - Arosa)

Der Bogen ist noch nicht vollständig:




Der Bogen ist vollständig:






Historische Brücken (Teufelsbrücken) in der Schöllenen bei Andermatt:






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