Anfänge der Funktechnik:

Elektrische Funken erzeugen immer elektrische Wellen. Ursprünglich konnten diese Wellen auch nur mit elektrischen Funken erzeugt werden. Daher der Name "Funk", der bis heute geblieben ist.

Funken können auf verschiedenste Art experimentell erzeugt werden. Hier mit einer Influenzmaschine. Man beachte die Antennenstäbe auf beiden Seiten der Funkenstrecke:




Mit Autozündspulen:




An Stelle der Kugeln für die Funkenstrecke gehen auch Nägel:





Auf der Empfangsseite wurden sogenannte Fritter (Kohaerer) verwendet. Das sind im Modell "Eisenpulverbrücken" zwischen magnetisierten Eisenstäben (Antennen). Beim Auftreffen der oben erzeugten Wellen wird eine solche Brücke sofort gut leitfähig und das Lämpchen leuchtet. Durch Klopfen der Brücke wird der ursprüngliche grosse Widerstand wieder hergestellt:





Das folgende KurzVideo zeigt eine solche fix aufgebaute Funkverbindung. Als Sender wird nur ein kleiner Unterbrecher (Summer) aus einem Spielzeugtelefon verwendet. Bereits damit kommt man auf gut 10 Meter Reichweite:



Video [mp4] zu obigem Funkversuch



Höhere Reichweiten und "definierte" Kanaltrennung werden erreicht, indem Sender und Empfänger mittels Schwingkreisen aufeinander abgestimmt werden:


Video [mp4] zum Resonanzkreis-Versuch

Video [mp4] zur Wellen-Polarisation

Video [mp4] zur induktiven Antennenankopplung




Abstimmbarer Mittelwellensender mit einem Summer (Wagnerscher Hammer) als Funkengenerator:




Der selbe Sender mit Netzgerät (statt Batterie):




Als Mittelwellenempfänger wird ein kleines Portable-Radio verwendet.




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