Seemühle Walenstadt, Borner AG



Das Bergwerk Seemühle Walenstadt, Borner AG

Warnung:

Das "wilde" Betreten der hier gezeigten Höhlen ist gefährlich und deshalb verboten! Die Bilder sind keine Einladung oder Anleitung zum Begehen des Höhlensystems ohne fundierte Führung, sondern sollen nur eine theoretische PC-Höhlentour am Stubentisch ermöglichen!


Mindest-Vorsichtsmassnahmen bei geführten Touren:

  1. Helm tragen gegen "Kopfanschlagen" und Kleinsteinbefall.
  2. Nur in Gruppen gehen (Angstbefall / Lampenausfall / Orientierungsverlust).
  3. Der autorisierte Leiter kennt natürlich das Höhlen-System genau.
  4. Man versichert sich, dass zur fraglichen Zeit nicht gesprengt wird (Bergerschütterung).
  5. Man meldet die Tour mit Zeiten und Weg an Bekannte und meldet sich dort auch wieder zurück.
  6. Man geht niemals "blind": Schüttlöcher sind gnadenlose Fallgruben.
  7. Ein Funkgerät oder Natel funktioniert natürlich nicht! (Natel nur schwach im ersten Dom, da die Basisstationen 'Weberei-Kamin' und 'Gräpplang' zufällig "richtig" durch den Eingangsstollen hineinstrahlen).



'Seemühle' und 'Lochezen' haben miteinander nichts zu tun. Während 'Lochezen' über den See abführte, benutzte die 'Seemühle' den Landweg zum Bahnhof Walenstadt. Ab 1892 begann die eigentliche Seemühle, die Borner AG, ihren Betrieb. Von 1906 bis 1916 war der Betrieb ähnlich wie in Unterterzen gelagert - nach dem Bergsturz wurde dann aber hydraulischer Kalk produziert. Unterhalb der Stollen am Seeufer stand die Kalkbrennerei mit den 4 mächtigen Türmen [siehe Bild oben]. Sie war durch eine kleine Eisenbahn und später durch eine Strasse mit der Absackerei [Abfüllen des Kalkes in Säcke zum Versand] vorne bei der Villa verbunden. Heute sind hier die Weinberge der Kalifornie [Kali: "Kalk", fornie="Brennerei"]. Das Bergwerk im Wingert wurde zum grössten Teil von der Seemühle genutzt. Der hintere Teil von der Lochezen (Portland Zement/Schmidheiny).

Die Firma Borner bot vielen Walenstadtern einen Arbeitsplatz. 1950 bis ca. 1959 wurde die Absackerei, die Villa und die dazugehörenden Gärten, Bahnschienen, diverse Strassen, das Bergwerk etc. komplett renoviert um konkurrenzfähig zu bleiben.

1968, als die wirtschaftlichen Verhältnisse für eine nicht zu den Portland-Zementfabriken gehörende Zementi aber sehr schwierig wurden, musste die Firma unter widrigen Umständen schliessen.

Der Eingang zum Bergwerk Seemühle:







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