Seemühle Walenstadt, Borner AG



Seemühle Walenstadt, Borner AG

(Bilder, Jahreszahlen und technische Daten)


Die oberen 6 Photos stammen von 1926,
die unteren wahrscheinlich aus den 30-er Jahren.

0139a.jpg
Seemühli
© by M+U. Borner
0139b.jpg
3.v.r.: Adolf Borner
Gründer
© by M+U. Borner
0139c.jpg
Seemühli
© by M+U. Borner
0139d.jpg

Seemühli
© by M+U. Borner
0139e.jpg
Adrienne Borner-Huber
Gründerin (1.Pers.v.r.)
© by M+U. Borner
0139f.jpg
2 Transportschiffe
© by M+U. Borner
militaer.jpg
Militär mit
Suchscheinwerfer
seehafen.jpg
Seemühli
seemueli1.jpg
Seemühli
seemueli2.jpg
Seemühli


Durch Anklicken des folgenden Bildchens erscheint ein VideoClip [mpg ; 1.33 MB], das Kinder 1981 beim Spielen im Bergwerk zeigt:

Sollenbahn


Jahreszahlen und Daten:


um 1900
bis 1920

Gründung Borner AG Seemühle Walenstadt, Untertagabbau im Gebiet Seemühli, Bau Kalkbrennerei (4 Türme) unter dem Wingert.

Im Areal Seemühli gegen Walenstadt vorne, Bau der Villa mit Büro's, der Absackerei, des Arbeiterhauses ( 3 Stockwerke), sowie die Anlage der Weinberge Kalifornie

1914

Erdrutsch ab Wingert, ob der Kalkbrennerei Seemühle (mit den 4 Türmen), stehengeblieben bei 483 m.ü.M.

1916

Erdrutsch, weiter bis ins Gebäude Kalkbrennerei Seemühle (mit den 4 Türmen). Die Kalkbrennerei wird anschliessend renoviert.

1936

Bau des Strässchens Seehof - Lochezen

1941

Bau (inkl. elektrische Versorgung) des Militärspitals

1949

Abbruch Militärspital

1950/58

Renovation der Strassen, Bahnschienen, des Bergwerkes, der Kalkbrennerei, der Absackerei und der Villa.

1952

Abrutschung Unterwaldweg

1956

Sanierung Unterwaldweg

1968

Obwohl der Kalk- und Zementstein an sich von guter Qualität war, wurde der komplizierte Abbau und Abtransport der Produkte unwirtschaftlich, was leider des Ende der Borner AG bedeutete.

Das Areal wurde verkauft und die Kalkbrennerei mit den 4 Türmen und nachher auch die Villa bei Luftschutzübungen gesprengt.

Aus dieser Zeit zurückgeblieben ist ein grosses und interessantes Höhlensystem, Überreste von technischen Einrichtungen als Zeugen einer sehr interessanten Industrieepoche, die aber auch menschliche Entbehrungen mit sich brachte und mit der heutigen Arbeitswelt nicht verglichen werden kann. Dafür haben wir heute wieder andere Probleme.