Bergwerk Gonzen: Erinnerungen an die Bahnen



Von 1920 bis 1939 (erste Bahn) und 1939 bis 1951 (zweite Bahn) wurde das Erz per Luftseilbahn via Naus zur Malerva gebracht, 1951 bis 1966 (Betriebseinstellung) via neuen Basisstollen mit dem Grubenbähnchen.




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Bau erste Bahn Malerva-Naus

und erste Verarbeitungs- und
Umladestation auf SBB
1920, Führung in 2 Sektionen
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Erste Bahn Malerva-Naus

in Betrieb vor 1939
1939 durch Brand zerstört
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Holzmasten der ersten
Erz-Seilbahn um 1925

ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv
Fotograf: Leo Wehrli
Schuettelrutsche
Umlad auf Schuettelrutsche
Hauptstollen Naus
Hauptstollen Naus
Stollenausfahrt Naus
Stollenausfahrt Naus 1923
Einfahrt Umladestation Naus
Einfahrt
Umladestation Naus
Einfüllen Gondeln Naus
Umfüllen auf Gondeln Naus
Uebsicht Naus
Erzbahn Ausgang
Talboden um 1957
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Historische (erste) Malerva
Erzumlad vor 1939
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Naus Bergstation
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Knappenhaus Naus 1938
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Zweite Bergwerk-
Luftseilbahn
1939 bis 1951
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Bergwerk Gonzen
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Bergwerk Gonzen
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Die Malerva 1952

Zweite Seilbahn eben ersetzt
durch Schienenbähnchen (vorne)
Umlad nach SBB (hinten)
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Bergwerk Gonzen
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Erz-Züge SBB im Bahnhof
Sargans um 1940
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Zweite Luftseilbahn
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Bergwerk Gonzen
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Bergwerk Gonzen
Naus 1937
Naus_1934

ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv
Fotograf: Leo Wehrli
Naus Stolleneingang
Naus_Stolleneingang_1934

ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv
Fotograf: Leo Wehrli
Bahnhof Talstollen
Bahnhof Talstollen
um 1965
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Gonzen hl Barbara
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Gonzenbahn
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Gonzenbahn
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Gonzenbahn




Das Leben auf Naus

(Aus den Erinnerungen von Prof. Arthur Dürst)


Obwohl man auf dem Naus weitab von jeglicher Zivilisation lebte, gab es doch auch Dinge, von denen die Menschen im Tal nur träumen konnten. So zum Beispiel eine elektrische Küche, immer genügend heisses Wasser, Zentralheizung und ein Telefon. Ja sogar der Radioempfang war bereits ab dem Jahre 1925 im Knappenhaus möglich. Am 6. Oktober 1926 geboren, verbrachte Arthur Dürst seine Jugendzeit auf dem Naus, also auf Wartauerboden. Mit seinen Eltern erlebte er den Bergwerksbetrieb aus nächster Nähe. Schon als Knabe half er als Handlanger, und auch später finanzierte er sein gesamtes Studium durch Grubenarbeit im Berwerk Gonzen. Da es auf Naus (1000 m ü.M.) keine Schule gab, musste der Bub Arthur Dürst tagtäglich zweimal einen 7,5 Kilometer langen Schulweg zu Fuss auf sich nehmen, wenn er nach Sargans in die Schule ging.

Aus: http://www.duerst.ch/arthur/jugendzeit_auf_naus.html




Der Zustand der Stollenbahn am 29. April 2009

Die Bilderreihenfolge dokumentiert die gesamte Tag-Strecke:





































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