Der KOSMOS Experimentierbaukasten Optikus+Fotomann

Dieser Experimentierbaukasten bietet eine didaktisch hervorragende Einführung in die klassische Optik.

Ein Bild aus der Anfangszeit: Der Deckelaufkleber um 1932:



Kastendeckel-Aufkleber, Einband des Anleitungsbuches und Einzelteile um 1954:








Der Kurzbeschrieb auf der Einbandrückseite der Anleitungsbücher anderer KOSMOS Experimentierbaukästen:






Ein kurzer Streifzug durch das Anleitungsbüchlein:



Dia-Projektor


Fotoapparat-Rollfim


Lebensrad Urkino


Mikroskop


Selbstbildnis welches?


Vergrösserungsermittlung



Textbeispiele:










Eine exzellent gestaltete Webseite zum Experimentierbaukasten Optikus+Fotomann von Friedrich Lischeck ist über folgenden auch sonst sehr empfehlenswerten Link erreichbar: http://lischeck.de/optikus/optikus.html. Fotos daraus sollen diese einmalige Sammlung würdigen:

Für folgende 9 Bilder ist das Copyright bei Friedrich Lischeck:


Ein Diaprojektor mit Kondensor; Friedrich Lischeck



Arbeit in der Dunkelkammer (Entwickeln und Fixieren der Fotos); Friedrich Lischeck



Dunkelkammerlampe (rot, da das Kopierpapier für rot unempfindlich ist); Friedrich Lischeck



Astronomisches Fernrohr; Friedrich Lischeck



Ein Fotoapparat, leider für ein ungebräuchliches Filmformat; Friedrich Lischeck



Ein Mikroskop; Friedrich Lischeck



Ein Reprogerät; Friedrich Lischeck



Ein Scheinwerfer; Friedrich Lischeck



Interessante Spiegelversuche; Friedrich Lischeck





Die in den Grundzügen gleichen Experimentierbaukasten in den 1960er-Jahren:






Der Experimentierbaukasten um 1965:











Der Nachfolger des Experimentierbaukastens "Optikus+Fotomann" war der "Optikus". Dieser stammte nicht mehr von Wilhelm Fröhlich und hat auch Fröhlichs Konzept verlassen, was prompt zu gewissen Problemen führte. Es soll aber kurz auf diesen Kasten eingegangen werden, weil dieser "neue" Optikus deutlich besser als sein Ruf war. Auf Grund von viel mehr Einzelteilen und relativ komplexen Aufbauten, aber auch eines "wissenschaftlichen" Textes eher auf S II - Niveau, richtete sich dieser Experimentierbaukasten an S II - Nutzer und Erwachsene. Diesem Personenkreis bot er eine erstaunliche Menge an Wissen und es konnten bereits leistungsfähige Geräte mit achromatischer Optik aufgebaut werden (Fernrohr V: 15-fach, Mikroskop V: 35-fach, Spiegelreflexkamera, Teleobjektiv, Kamerakombination mit Fernrohr oder Mikroskop des Mikromann usw.)

Generell hatten beide Baukästen Pech mit den gewählten Film-Systemen: Der Optikus+Fotomann verlangte einen 5x8 Film und der Optikus das AGFA-Rapid-System, womit man in beiden Fällen neben dem Markt lag, aber bei der Entwicklung der Kästen dies wohl noch nicht absehen konnte. Der Verfasser dieses Textes hat beide Formate nie gesehen und behalf sich mit dem Zuschneiden und Einlegen von Filmmaterial in der Dunkelkammer und - es funktionierte.


Kasteninhalt und Aufbau-Beispiele:















Das Bild links wurde mit der Optikus-Camera aufgenommen (und selber entwickelt). Die Camera funktioniert jedenfalls gut! ... aber das Zurechtschneiden der Filme ...



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